Bolivien: Flora und Fauna
Die Tier- und Pflanzenwelt Boliviens unterscheidet
sich natürlich von Region zu Region unglaublich. So findet
man in den kälteren und windigen Hochlandregionen hauptsächlich
kurze Grase und Moose (Ichugräser, Zwergsträucher), die
sich an die dortigen Klimabedingungen bestens angepasst haben.
Eine wunderschöne Ausnahme bildet die Riesenbromelie Puya raimondii,
welche in der Umgebung des Titicacasees wächst und bis zu 10
Meter hoch wird, was sehr erstaunlich ist, da man in solchen Höhen
nur noch selten Bäume zu Gesicht bekommt. Sie blüht nur
einmal in Ihrem Leben, so nach ca. 75 Jahren, und verbraucht dabei
soviel Nährstoffe und Energie, dass sie danach abstirbt.
Die am weitest verbreiteten Tiere des Hochlandes sind natürlich
die als Lasttiere benutzten Alpacas und Lamas (das hauptsächlich
im Altiplano beheimatet ist). Sie dienen nicht nur als Lasttiere,
sondern auch als Lieferant für Milch, Fleisch und Wolle.
Alpakas, Vikunjas und Guanakos leben ebenfalls in der Hochebene.
Affen, Pumas, Jaguare, Gürteltiere und viele Reptilien-, Vogel-
und Insektenarten sind in den tropischen Regenwäldern beheimatet.
In den Savannen leben Nandus, giftige Schlangen und Termiten.
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Galerie

Eine der 70 verschiedenen Farnarten im Amboró
Nationalpark

Das Tiefland bei Samaipata auf ca. 700 Meter
ü.N.N
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