Startseite Bolivien erleben
Startseite Bolivien erleben

Geschichte
Land
Leute
Kultur
Wirtschaft
Politik
Orte & Karten

Tipps & Tricks
    Reisehinweise

    Tipps & Tricks
Links
Forum
Wetter

Bücher & Karten
Videos & DVDs
Musik

Mini-Dolmetscher
Impressum



Bolivien: Reisehinweise

  •  Am wichtigsten ist es, europäische Massstäbe abzulegen und viel Geduld mitzubringen. Eine 400 Kilometer lange Busfahrt kann bei den herrschenden Strassenverhältnissen ohne weiteres bis zu 18 Stunden dauern.

  •  Geld abheben sollte in Dollar erfolgen, da man bei Wechselstuben einen besseren Kurs bekommt als in den Banken.

  •  Kleine Dollar-Scheine (1$) mitnehmen und möglichst nicht knicken; dies kann z.B. beim Grenzübertritt in ein anderes Land wichtig sein, wenn man keine Bolivianos mehr tauschen möchte. Grössere Scheine können oft nicht gewechselt werden.

  •  Wenn man ein billiges, gutes Mittagessen sucht, sollte man nach "Hoy almuerzo" Schildern Ausschau halten. Dieses besteht meist aus einer Suppe, einem Hauptgericht und einer Banane als Nachspeise, was in einer wohnzimmerähnlichen Gaststube gereicht wird.

  •  Für die Busfahrt:
    - Während Busfahrten kommt es sehr oft zu Verkaufsveranstaltungen. Sollte man bei diesen ein Bonbon in die Hand gedrückt bekommen, ist dies nicht geschenkt. Falls man es isst, muss man es bezahlen.
    - Es ist nicht nötig, das Essen selbst mitzunehmen, da oft angehalten wird und man sich billig mit allem versorgen kann.
    - Oft kein Klo.
    - Grosse Leute sollten sich möglichst in die erste Reihe setzen, da die Sitzreihen der Durchschnittsgrösse angepasst sind und somit sehr eng sind. Auch werden die Sitze meist rücksichtslos nach hinten geklappt, was zu erheblichen Knieschmerzen führen kann.
    - Preisvergleiche im Busterminal lohnen sich meist.
    - Wichtig ist es, die Abfahrtszeit und den genauen Ort zu erfragen, trotzdem aber einige Minuten früher vor Ort und Stelle zu sein. Die Busse fahren zwar meist mit Verspätung, es kann jedoch auch zu "Frühstarts" kommen.
    - Manchmal scheint es, dass der Durchschnittsbolivianer schwerhörig ist, da die Musik ungeahnte Pegelzahlen erreicht. Deshalb sollte man auf Ohrenstöpsel nicht verzichten.
    - Wenn möglich, sollte man das Busfahren an und um Feiertage meiden, da hier die Busse meist teuerer und überfüllt sind; 80 Personen in einem Bus bepackt mit riesigen Kartoffelsäcken, Autoreifen und allem anderen möglichen Krimskrams sind keine Seltenheit.

  •  Bei Taxifahrten sollte man vorher den Preis festlegen, um nicht Opfer einer plötzlichen Inflation zu werden. Auch sollte man sich nicht scheuen, zu handeln.

  •  Alles gekochte oder gegarte kann problemlos auch von Ständen am Strassenrand verzehrt werden. Einzig bei z.B. frisch gepressten Säften sollte man auf Einwegbecher bestehen, da die Gläser oft in nicht allzu hygienischen Wässern ausgewaschen werden.

  •  Nicht alle Polizisten sind echt. Es kann passieren, dass man aus irgendeinem unscheinbaren Grund aufgefordert wird, in ein "zufällig" vorbeikommendes Taxi einzusteigen und mit auf die Wache zu fahren. Man sollte auf einem Fussmarsch oder einem offiziellen Polizeiauto bestehen.

  •  Für den Kontakt nach Hause empfiehlt sich aus Kostengründen das Internet-Telefon, das in den grösseren Städten verfügbar ist. Internetcafes sind zu wirklich fairen Preisen fast über das ganze Land verteilt. Eine weitere Möglichkeit ist das R-Gespräch; die aktuelle Nummer ist bei der Telekom zu erfragen.

  •  Da sich grosse Teile Boliviens in beachtlicher Höhe befinden, sollte man unbedingt an ausreichenden UV-Schutz denken.

  •  Gegen die nicht ungefährliche Höhenkrankheit Sochore ist es am besten, alle körperlichen Anstrengungen anfangs zu meiden und sich erst zu akklimatisieren. Gute Dienste leistet auch der allerorts erhältliche "Mate de Coca".

  •  Alle Preise sind Touristenpreise; somit besteht überall Verhandlungsspielraum (auch in Internetcafes möglich). Gut bewährt hat sich hier, wenn man grössere Scheine dabei hat und rein zufällig noch ein paar Bolivianos in Münzen.

  •  Bei Touren auf den "Salar de Uyuni" sollte man, wenn man genügend Zeit mitbringt, erst am Morgen der Abfahrt buchen, da zu diesem Zeitpunkt manchmal noch Restplätze billig vergeben werden. Versprochene englische Tourenguides lösen sich oft in Luft auf, oder sind nur gegen Aufpreis zu bekommen. Meist ist hier alles ausser Wasser inklusive; trotzdem fragen! Auch ist hier der Grenzübertritt nach San Pedro de Atacama in Chile und nach Argentinien möglich. Dazu muss sich jedoch bereits in Uyuni der mit Bearbeitungsgebühr versehene Ausreisestempel geholt werden.

  •  Besuche im Amboro-Nationalpark sollte man erst in Samaipata buchen, da dort die Preise erheblich niedriger ausfallen als in Santa Cruz.

  •  Die Besichtigung von Tihuanaco kann auf eigene Faust erfolgen, da man von La Paz mit dem Kleinbus dorthin gelangen kann. Diese Variante erspart überhöhte Kosten der Touristenklasse.

  •  Eine Verlängerung des Visums ist an den Grenzübergängen zwar möglich, jedoch entweder mit einem Zwangaufenthalt im Nachbarland von 24 Stunden oder mit einer freiwilligen Spende verbunden.